Farbwiedergabeindex (Ra/CRI)
Anwendungsbereiche
- Qualitätskontrolle und Farbprüfung in der Produktion
- Verkaufsflächen und Ausstellungsbereiche, in denen Waren naturgetreu wirken sollen
- Sportstätten mit TV-Übertragung, bei denen Farbtreue für die Bildqualität wichtig ist
- Arbeitsplätze mit hohen visuellen Anforderungen nach DIN EN 12464-1
Vorteile
- Bessere Farbwiedergabe reduziert Fehlerquoten bei farbabhängigen Prüfprozessen
- Erhöht die visuelle Aufenthaltsqualität in Sozial- und Verkaufsräumen
- LED-Technik erreicht deutlich höhere Ra-Werte als die meisten älteren Entladungslampen
- Ein hoher Ra-Wert wird zunehmend auch von Kunden und Zertifizierungen erwartet
Worauf Sie achten sollten
- Ein hoher Ra-Wert allein ersetzt keine ausreichende Beleuchtungsstärke – beide Kennzahlen gehören zusammen betrachtet
- Günstige LED-Produkte unterbieten teils die angegebenen Ra-Werte in der Praxis
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Der klassische Ra-Wert deckt gesättigte Rottöne nur unzureichend ab – für kritische Anwendungen lohnt sich der Blick auf den R9-Wert oder den TM-30-Standard
FAQ
F: Welcher Ra-Wert wird für Produktionsstätten empfohlen?
A: Mindestens Ra 80, bei Aufgaben mit Farbprüfung oder hoher visueller Anforderung eher Ra 90 und mehr.
F: Ist CRI dasselbe wie Ra?
A: CRI (Color Rendering Index) ist die international gebräuchliche Bezeichnung für denselben Kennwert, der im deutschsprachigen Raum meist als Ra angegeben wird.
F: Warum haben alte Natriumdampflampen eine so schlechte Farbwiedergabe?
A: Ihr Licht konzentriert sich auf einen engen Wellenlängenbereich im gelb-orangen Spektrum, wodurch viele Farben nicht naturgetreu erscheinen können.
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