Tageslichtsensor
Ein Tageslichtsensor misst die vorhandene natürliche Beleuchtungsstärke im Raum und regelt die künstliche Beleuchtung automatisch so nach, dass ein konstantes Gesamtniveau erreicht wird.
Besonders in Hallen mit Oberlichtern oder großen Fensterflächen reduziert das den Energieverbrauch an sonnigen Tagen erheblich und sorgt gleichzeitig für gleichmäßiges Licht ohne manuelles Nachregeln durch das Personal. Kombiniert mit einer DALI-Steuerung lässt sich diese Regelung feingranular je Raumzone umsetzen, sodass unterschiedlich belichtete Bereiche einer Halle unabhängig voneinander optimal geregelt werden.
Anwendungsbereiche
- Produktions- und Lagerhallen mit Oberlichtern oder großen Fensterflächen
- Büro- und Verwaltungsbereiche mit Tageslichteinfall
- Kombination mit Präsenzmeldern und DALI-Steuerung für Gesamtoptimierung
Vorteile
- Deutliche zusätzliche Energieeinsparung an sonnigen Tagen
- Konstantes, angenehmes Lichtniveau ohne manuelles Eingreifen
- Reduzierte Betriebsstunden der Leuchten und damit längere Lebensdauer
Worauf Sie achten sollten
- Die Sensorposition muss so gewählt werden, dass sie repräsentativ für den zu regelnden Bereich ist
- Verschmutzte oder verschattete Sensoren liefern verzerrte Messwerte und sollten regelmäßig geprüft werden
FAQ
F: Wie viel Energie lässt sich mit Tageslichtsensoren einsparen?
A: Je nach Gebäude und Tageslichtangebot sind aus unserer Projekterfahrung zusätzliche Einsparungen von 10 bis 30 % gegenüber einer ungesteuerten LED-Anlage realistisch – als grober Richtwert, nicht als normierte Kennzahl.
« Zurück zur Glossar Übersicht