Hallenbeleuchtung
Hallenbeleuchtung ist der Sammelbegriff für die Beleuchtung großvolumiger Innenräume mit hohen Deckenhöhen, von Produktionshallen über Lagerhallen bis zu Sporthallen.
Die Anforderungen unterscheiden sich je Nutzung erheblich – eine Produktionshalle mit Präzisionsarbeitsplätzen braucht andere Beleuchtungsstärken als ein reines Umschlaglager –, folgen aber demselben Grundprinzip: hohe Lichtausbeute, geringe Blendung und normkonforme Beleuchtungsstärke bei möglichst geringem Energieverbrauch. LED-Hallenleuchten haben klassische Natriumdampf- und Leuchtstofflösungen in praktisch allen Hallentypen abgelöst, da sie bei gleicher oder besserer Ausleuchtung deutlich weniger Energie und Wartung benötigen.
Anwendungsbereiche
- Produktionshallen mit unterschiedlichen Sehaufgaben
- Lager- und Logistikhallen mit Verkehrswegen und Kommissionierzonen
- Sporthallen und Mehrzweckhallen
- Werkstätten und Instandhaltungsbereiche
Vorteile
- Einheitliches Grundprinzip trotz unterschiedlicher Nutzungsanforderungen erleichtert die Standortübergreifende Planung
- Hohes Energieeinsparpotenzial bei Umrüstung von Altanlagen
- Verbesserte Arbeitssicherheit durch normkonforme, blendarme Ausleuchtung
Worauf Sie achten sollten
- Eine Halle mit gemischter Nutzung benötigt oft mehrere unterschiedlich dimensionierte Beleuchtungszonen statt einer einheitlichen Lösung
- Deckenhöhe, Reflexionsgrad der Oberflächen und vorhandener Tageslichteinfall beeinflussen die optimale Leuchtenwahl erheblich
FAQ
F: Was unterscheidet Hallenbeleuchtung von normaler Raumbeleuchtung?
A: Vor allem die großen Deckenhöhen und Flächen, die spezielle Hallenleuchten (High-Bay-Leuchten) mit höherer Lichtstärke erfordern, um trotz der Distanz ausreichende Beleuchtungsstärke am Boden zu erreichen.
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